KURZ.FILM.TOUR. 2020

Datum: Sonntag, 04. September 2022, 17.00 Uhr
Ort: Mehrgenerationen-Wohnhaus LiB e.V., Bertha-Benz-Karree 165, 51107 Köln
Tickets: E-Mail an lebens-raum( at )gmx.de

Am 4. Septemer zeigen wir im Rahmen unserer Reihe "Kurzfilm im Veedel" das Kurzfilmprogramm "KURZ.FILM.TOUR 2020". In Kooperation mit dem Mehrgenerationen-Wohnhaus LiB e.V. in Köln Ostheim präsentieren wir spannende Kurzfilme aus verschiedenen Genres.

Im Rahmen dieser KURZ.FILM.TOUR. können die Preisträger*innen und Nominierten des Deutschen Kurzfilmpreises 2019 und 2020 bundesweit noch einmal auf zahlreichen Leinwänden flimmern. Diese filmischen Perlen, welche pandemiebedingt nur in wenigen Kinos gesehen werden konnten, räumen mit unterschiedlichsten Klischees auf, hinterfragen Identitäten und entführen in poetische Traumwelten.

Programmdauer: ca. 83 Minuten
Anschließend gibt es wie gewohnt ein Gespräch mit dem Publikum, Moderation: Birgit Hauska

Mit unserer Reihe "Kurzfilm im Veedel" möchten wir das Konzept Kultur auch fernab der innerstädtischen Hot-Spots für möglichst viele Menschen erleb- und sehbar machen. Seit dem 07.März 2021 bieten wir dies auch online an. Kommende Programme der Veranstaltungsreihe werde auf der Hauptseite unserer Website und über unseren Kurzfilmverteiler angekündigt.

HIER können Sie sich für unseren Kurzfilmverteiler anmelden.
HIER finden Sie Informationen, wenn auch Sie einen Kurzfilmabend mit uns veranstalten möchten.

Das Programm:

Favoriten (Ö/D, 2019, Martin Monk, 18’)
Nach einem Streit mit ihrer Mutter packt die rebellische Sofia hastig einige Sachen und haut ab. Mit dem diffusen Ziel, den leiblichen Vater ausfindig zu machen, will sie nach Italien autostoppen und findet in Person des Ingenieurs Michael schließlich eine Mitfahrgelegenheit. Ein von Misstrauen geprägter Roadtrip beginnt.

In den Binsen (D, 2020, Clara Zoë My-Linh von Arnim, 6’)
Früher Morgen im bayrischen Wald. Christoph, furchtbar verkatert, krümmt sich neben seiner Mutter auf einem Hochsitz. Während sie einen Hirsch im Visier hat, überlegt Christoph seinen Plan, sich vor seiner Mutter zu outen, in die Tat umzusetzen. Christoph prüft seinen Atem auf Cocktail-Rückstände, fasst sich ein Herz und leitet das Gespräch ein, als Mutter Monika plötzlich einen Schuss auf den Hirsch abfeuert. Alles geht mit ironischer Leichtigkeit „in die Binsen“. 

Pannónia Dicsérete/ Land of Glory (D, 2020, Borbála Nagy, 27’)
Eine Schule irgendwo in Ungarn. Ein durchschnittlicher Literaturunterricht mit durchschnittlich schlecht vorbereiteten Schülern. Ein scheinbar normaler Tag, außer dass ein Besuch des ungarischen Premierministers ansteht. Die emsige Schulsekretärin versucht alles in ihrer Kontrolle zu behalten. Dabei bereitet die 17-jährige Márti, die die Begrüßungsrede halten soll, zögernd ihre kleine Revolution vor.

Die letzten fünf Minuten der Welt (D, 2019, Jürgen Heimüller, 8’)
Das Ende der Welt steht kurz bevor und anstatt in den vermeintlich sicheren Bunker zu gehen, findet sich eine kleine, illustre Gesellschaft auf einer Bank vor einem Haus ein, um reinen Tisch zu machen: Ehrliche Geständnisse, letzte Biere, die Frage, ob man nicht doch in den Bunker gehen sollte – und mehr.

Inside Me (D, 2019, Maria Trigo Teixeira, 5’)
Als Anna herausfindet, dass sie schwanger ist, weiß sie, dass sie das Kind nicht behalten möchte. In einem intimen Interview erzählt Anna von den ambivalenten Gefühlen, die diese Entscheidung mit sich bringt. INSIDE ME ist ein leiser Film von großer Wucht.

Blue Boy (D, 2019, Manuel Abramovich, 19’)
In der Blue Boy Bar in Berlin treffen sich seit 40 Jahren junge Männer aus aller Welt. Am Tresen nehmen nacheinander sieben junge Männer Platz und lassen sich dabei filmen, wie sie ihren Erfahrungsberichten als Sexarbeiter zuhören. Als Betrachter ihrer Reaktionen wird der Zuschauer selbst Teil dieser Performance von ungleichen Machtverhältnissen, Ausbeutung und Voyeurismus.

Veranstalter