"Work in progress"
| Datum: | Montag, 08. September, 20:00 Uhr |
| Ort: | Filmhaus Köln, Maybachstraße 111, 50670 Köln |
| Tickets: | HIER |
Regelmäßig am zweiten Montag im Monat um 20 Uhr:
Short Monday - Der Kurzfilm-Montag im Filmhaus Köln
Eine Initiative des KFFK/Kurzfilmfestival Köln, der SK Stiftung Kultur und dem Filmhaus Kino - im Wechsel zwischen den drei Kooperationspartnern kuratiert.
Montag, 08. September: work in progress
Präsentiert vom Filmhaus Köln in Kooperation mit Köln im Film
Das Kurzfilmprogramm „work in progress“ zeigt Filme, die sich dem Wandel der Arbeitswelt widmen: Wir starten mit einem der allerersten Filme aus dem Jahr 1895 vor einem Fabriktor in Lyon und landen am Strand von Rodenkirchen…
Ob technologischer Wandel, die Macht der Marktökonomie, Nachtschicht auf einer Intensivstation oder der Einfluss von Architektur auf den Büroalltag – Arbeit prägt unsere Identität.
Die Auswahl reicht von dokumentarischen Beobachtungen über Archivmaterial bis zu inszenierten Szenen und hinter die Kulissen eines Videospiels.
Filme des Programms:
„Arbeiter verlassen die Lumière-Werke“ (1896), Gebr. Lumière, 1‘
eine der ersten Filmausnahmen der Welt, gedreht am Tor der Lumière-Werke in Lyon und ein ikonisches Motiv der Filmgeschichte.
„Hardly working“ (2022), Total Refusal, 21‘
die nicht-spielbaren Figuren eines Videospiels (NPC) arbeiten normalerweise fast unbemerkt im Hintergrund und sorgen zugleich für Normalität. Hier stehen sie im Zentrum.
„Sitzend überleben“ (2001), Carolin Schmitz, 20‘
zeigt in Interviews und klaren Einstellungen, wie Körper über architektonische Eingriffe in Form gebracht werden, u.a. beim Neubau des Gerling-Quarties in Köln oder im Büro des Stararchitekten Norman Foster in London.
„Wellenreiter“ (2010), Markus Mischkowski & Kai Maria Steinkühler, 10‘
inszeniert auf ironische Weise die Macht der Marktökonomie am Rheinstrand von Rodenkirchen.
„Nachtschicht – schön ruhig weiteratmen“(2018), Eva Neidlinger, 15‘
verfolgt mit aufmerksamem Blick die Arbeit von Pflegerinnen zwischen Patient*in und Medizintechnologie auf einer Intensivstation.
„Overwork“ (2025), Céline Berger, 10‘
versetzt mit rhythmisch montierten Lehrfilmen aus den 1980er Handgriffe und Arbeitsabläufe in Bewegung.
Gesamtlänge 78‘
Veranstalter
In Kooperation mit