Weitere Informationen zu den Workshop Sessions

14:30 bis 16:00 Uhr Workshop Session Life Hack Photoerfahrung – vier parallele Angebote

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Life Hack #1 mit Andreas Langfeld, Claudia Trekel & Heiko Diekmeier. Photograph:innen und Mitarbeitende der KHM Köln
"Photographische Strategien und Grundlagen der Phototechnik / Eine Ausstellung"

Unser Grundlagenseminar an der Kunsthochschule für Medien besteht aus 2 Semestern. Die Bereiche Technik (Claudia Trekel und Heiko Diekmeier) und Lehre (Andreas Langfeld, Beate Gütschow) arbeitet eng zusammen. Wir planen und führen unsere Seminare gemeinsam durch. 
Fototechnische Inputs werden flankiert von Inputs aus der fotohistorischen und zeitgenössischen Fotografie und Inputs aus der Fototheorie. Mit dieser besonderen Verzahnung zwischen Technik und Lehre werden in den Grundlagen die Weichen für ein dezidiertes Bildverständnis, für technisches Handwerk und für die Entwicklung einer eigenen künstlerischen Arbeit/Haltung gestellt. 

Wir laden euch ein, gemeinsam die aktuell laufende Ausstellung des Grundlagenseminars an der KHM anzuschauen. Vor Ort werden wir über unsere Erfahrungen sprechen und Einblicke in die Fotowerkstatt geben. 

Life Hack #2 mit Katharina Klapdor Ben Salem, KJF Remscheid
"Der Deutsche Jugendfotopreis - So viel mehr als ein Wettbewerb"

Der Deutsche Jugendfotopreis wurde 1961 gegründet und zählt damit zu den bekanntesten und nachhaltigsten Wettbewerben für junge Fotografie in Deutschland. Sein Archiv umfasst die Bilder von Preisträger*innen aus 65 Jahren Wettbewerbsgeschichte und birgt damit einen unschätzbaren Wert für die Beschäftigung damit, was junge Menschen bewegt, was sie über sich erzählen möchten, wie sie sich und das, was ihnen wichtig ist, in Bildern ausdrücken. Wettbewerbe spielen in der Fotografie seit geraumer Zeit eine zentrale Rolle, doch wie lassen sie sich zeitgemäß aufstellen? Welche gesellschaftliche Funktion können sie in einer Zeit einnehmen, in der so viel fotografiert und mit Bildern kommuniziert wird, wie nie zuvor? Wie kann es gelingen, Wettbewerbe als diskursive Plattformen zu begreifen, sie zu Lautsprechern für die Stimmen junger Menschen werden zu lassen? Der Workshop beschäftigt sich u.a. mit diesen Fragen, stellt Ansätze und Projekte vor und bietet Raum für Austausch und Auseinandersetzung. 

Life Hack #3 mit Regina Herdt, Kunsthaus NRW Aachen
"#nofilter - Mit Smartphone Photographie vermitteln"  

Wie können wir Kunst für junge Menschen zugänglicher machen? Mit dem Smartphone! Jugendliche, welche Kunst häufig als „langweilig“ empfinden, brauchen neue Wege sich für Kunst zu begeistern. Hier kommt der „#nofilter“ Workshop ins Spiel. Ein Workshop, bei dem Teilnehmende durch ihre Smartphone-Kamera neue Blickwinkel auf Kunstwerke erleben. Mit diversen Apps und analogen Filtern verwandeln Sie gesehene Kunstwerke in eigene Neuinterpretationen. Ohne Vorkenntnisse. Mit einem Tool, welches immer in unserer Tasche ist. Was bedeutet es, mit dem Smartphone die Welt zu sehen? Und wie können wir Fotografie nutzen, um uns Kunstwerke selbst zu erschließen? Dieser Workshop wird regelmäßig im Kunsthaus NRW in Kornelimünster durchgeführt. Die Zielgruppe hierfür sind SEK II und Berufskollege.

Life Hack #4 mit Melina Lehmacher und Philip Zietmann, Künstler:innen der aktuellen Ausstellung in der Photographischen Sammlung SK Stiftung Köln „Lebensräume – Zeitgenössische Perspektiven aus NRW
“Partizipation in der künstlerischen Arbeit – Begegnung, Vertrauen und die Wahl des Mediums“

Wie verbindet man die eigene künstlerische Vision mit echter Partizipation? In diesem Workshop geben Melina Lehmacher und Philip Zietmann Einblicke in ihre Arbeit mit spezifischen Zielgruppen im öffentlichen Raum – von Großwohnsiedlungen bis zu städtischen Parks. Partizipation bedeutet in ihrer Praxis vor allem den Aufbau von Vertrauen: Es geht darum, in Begegnungen eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Protagonist:innen auf die spezifische Bildsprache einlassen können. Wie gelingt es, eine gemeinsame Ebene zu finden und die Personen in eine ruhige, konzentrierte Präsenz zu führen, die der künstlerischen Intention entspricht?
Eine wichtige Rolle spielt dabei das gewählte Werkzeug. Wie beeinflusst die Entscheidung für ein bestimmtes Kamerasystem die Dynamik der Zusammenarbeit? In einer Praxiseinheit im Mediapark können die Teilnehmenden diese Dynamiken anhand verschiedener Kameraformate selbst erproben. Dabei wird praktisch untersucht, wie die physische Präsenz des jeweiligen Mediums die Kommunikation strukturiert und den Weg zum fertigen Bild entscheidend prägt.
 

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