VIDEO BOX: Über Schrift -

Exemplare typografischer Gestaltung im Bewegtbild

 

© Simon Schellmann "Das Leben ist hart" (2015), 3 Min.

Wann:

Donnerstag, 09. Januar 2020, 19.00 - 20.30 Uhr

Wo:

Haus der Universtität (Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf)

Eintritt:

Eintritt frei!

Weitere Informationen:

www.stiftung-imai.de

www.hdu.hhu.de

Die Medialität der Sprache in Klang (Stimme) und Bild (Schrift) ist der Ausgangspunkt zahlreicher und audiovisueller Kunstwerke. Wie findet Kommunikation statt? Von welchen kulturellen Eigenschaften und Konventionen wird sie begleitet? Und was passiert, wenn sie scheitert? Das sind einige der Fragen, um die die Themenreihe "Über Schrift" kreist.

In den vorgestellten Videowerken kann Schrift sowohl als Gestaltungselement (Schrifteinblendung, Bild-Schrift-Collagen, Schriftanimationen) als auch in der Handlung (Schreibperformances, kritische Betrachtung von Werbeslogans, Analyse des Sprachrythmus) erlebt werden.

Die Stiftung imai und das Haus der Universität geben mit ihrer Reihe VIDEO BOX Einblicke in die Geschichte und die aktuellen Entwicklungen der Medienkunst.

Birgit Hauska von der SK Stiftung Kultur wurde eingeladen eins von vier Kurzfilmprogrammen zu der neuen Themenreihe "Über Schrift" zu kuratieren. Das Programm ist am 9. Januar 2020 im Haus der Universität in Düsseldorf zu sehen.

 

  Die Filme des Programms:

 

  Gerd Gockell: Not My Type (2017), 3 Min.

  Simon Schnellmann: Das Leben ist hart (2015), 3 Min.

  Takahiko Iimura: AIUEONN - Six Features (1993), japanische und dt. Version, je 01:11 Min.

  Christiane Dellbrügge & Ralf de Moll: Heimkino (2007), 18 Min.

  Ralf Steffens: Kleiner Reiter reite (1999), 4 Min.

  Angelika Herta: Der beste Weg (2014), 10 Min.

 

„Not my Type“ erzählt die Geschichte der Typographie, der Drucktechnik und die Erfahrungen einer Stechmücke mit Shakespeares bekanntestem Zitat. In „Das Leben ist hart“ stehen die Buchstaben des Filmtitels vor einem Toilettenhaus ungeduldig Schlange. Im Klassiker der Videokunst „AIUEONN“ spricht Takahiko Iimura japanische und lateinische Vokale, wobei sein Gesicht computeranimiert wird. Dazwischen werden die Zeichen des japanischen Hiragana und des römischen Alphabets eingeblendet. Der typographische Musikclip „Kleiner Reiter reite“ zu einem Zarah Leander Song animiert Buchstabennudeln. Die Arbeit „Heimkino“ vom Berliner Künstlerpaar Dellbrügge & de Moll ist hör- und sichtbare Sprache, basierend auf vier amerikanischen Science-Fiction-Thrillern. In „Der Beste Weg“ liest die Sprachausgabe von Apple aus dem Alltag von Blinden und wir sehen nur Schrift.

Angelika Herta wird zum Gespräch anwesend sein.

 

Alle Termine aus der VIDEOBOX-Themenreihe "Über Schrift":

Do. 24.10.2019   19:00 – 20:30 Uhr
Von Videopoesie, Buchstabentanz und einem Zischlaut
kuratiert von Darija Šimunović, Stiftung imai

Do. 14.11.2019   19:00 – 20:30 Uhr
Ich war Hamlet. Ein Filmportrait über Heiner Müller von Dominik Barbier
kuratiert von Dr. Jasmin Grande, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Do. 12.12.2019   19:00 – 20:30 Uhr
Gary Hill - Electronic Linguistics

kuratiert von Lara Perski, Hochschule Düsseldorf

Do. 09.01.2020   19:00 – 20:30 Uhr
Exemplare typografischer Gestaltung
im Bewegtbild
kuratiert von Birgit Hauska, SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn

 

Weitere Informationen und Programmdetails finden Sie hier.

 

Eine Veranstaltung von: