Die SK Stiftung Kultur beim Kurzfilmfestival Köln No.15

- unser neues Kurzfilmprogramm "Zustand: Krise"

 

 
Neben ihrer inhaltlichen Beteiligung mit einem neuen Kurzfilmprogramm und einem Workshop stiftete die SK Stiftung Kultur auch in diesem Jahr den mit 3.500 € dotierten ersten Jurypreis im Deutschen Wettbewerb.

Im November ist es wieder soweit! Als dauerhaftes Forum für den unabhängigen Kurzfilm geht das KFFK/Kurzfilmfestival Köln im November in die 15. Runde. Das Festival verfolgt aktuelle Tendenzen des ästhetischen und narrativen Schaffens junger Talente sowie freier Filmemacher*innen und versteht sich als Präsentations- und Diskussionsplattform für Filmschaffende, ein debattierfreudiges Publikum und Branchenvertreter*innen.

 

Veranstaltungen beim KFFK No.15:

 
Unser neues Kurzfilmprogramm: "Zustand: Krise"
Klimakrise, Pandemien, Flutkatastrophen, Identitätskrisen - die Krise ist längst in unserer Gesellschaft angekommen. Das Wort ist aktueller Bestandteil unseres Alltags geworden. Doch was bedeutet eigentlich Krise? Und was für Krisen gibt es?
Wenn der Druck konstant groß ist, die Aussichtslosigkeit nahe oder die Erschöpfung zum Dauerzustand wird, dann ist es soweit. Zustand: Krise. Ob selbst verursacht oder fremdverschuldet, es wird ein Kraftakt nötig sein, um ein Gleichgewicht wiederherzustellen und handlungsfähig zu bleiben. Der Mensch ist in der Lage, Krisen zu überwinden. Persönlich und kollektiv. Was bleibt, sind oftmals unvergessliche Zeitabschnitte, welche von großen Anstrengungen und Entscheidungen geprägt sind. Mit dem Filmprogramm „Zustand: Krise“ beleuchtet die SK Stiftung unterschiedlichste Perspektiven und gibt so Einblick in schöne und gleichzeitig schmerzhafte Momente des Lebens.
 
Das Programm wurde kuratiert von Simon Rupieper, Birgit Hauska und Sophie Dettmar. 
 
 
Vorführtermine:
Freitag, 19.11.21, 20 Uhr 
Im Anschluss gibt es ein Filmgespräch mit den Regisseur*innen Henriette Rietz (Postpartum) und Simon Schnellmann (Bis zum letzten Tropfen). 
 
Samstag, 20.11.21, 16.30 Uhr 
 
Festivalpässe gibt es bereits HIER zu kaufen.
Link zu den Einzeltickets folgt.  
 
Preise Einzeltickets: 
7,- € regulär
5,- € ermäßigt 
 

Die Filme des Programms:

 
Über Druck  (D, 2016, Sebastian Binder und Sebastian Fred Schirmer, 13')
Ein jeder kennt ihn, ein jeder hat ihn. Kein Druck im Kessel heißt Stillstand. Dennoch scheint er stets zu groß. Druck ist nicht greifbar, Druck ist meist unsichtbar. Über Druck forscht filmisch nach den Umgangsformen im Alltag. Ein buntes Stimmungsbild zum Mitdenken.

Every Minute Alone (DK, 2011, William Stahl, 4')
Weinende Männer, schmerzverzogene Gesichter. Das Musikvideo zum Lied „Every Minute Alone“ von WhoMadeWho untersucht männliche Identität und zeigt Männlichkeit in einem anderen Licht.

Postpartum (D, 2020, Henriette Rietz, 4.30') 
Der Film handelt von der chaotischen Phase kurz nach der Geburt eines Kindes und gibt dabei einen ehrlichen und sehr persönlichen Einblick in die Welt einer Mutter, die ernsthaft dachte, dass die Elternzeit eine Art Sabbatical sein könnte.

Lockdown Anthem (GR, 2020, Efstathios Avramidis, 1’)
Ein satirischer Kurzfilm über die COVID-19 Situation durch die Augen eines gewöhnlichen Bürgers, der dem Wahn verfällt.

Kanya (CZ, 2020, Apoorva Satish, 15')
Kanya ist eine erfolgreiche Schwimmmeisterin mit einer vielversprechenden Karriere. Mit ihrer ersten Periode verlangt ihre Familie, dass sie den traditionellen Status einer Frau akzeptiert. Ein Coming of Age Film eines jungen indischen Mädchens zwischen Tradition und Moderne.
 
Bis zum letzten Tropfen (D, 2020, Simon Schnellmann, 6')
Als die Tür zum Behandlungsraum sich öffnet, möchte der Patient am liebsten wieder umkehren. Doch der Infusionsständer, an dem die lebensrettende Flüssigkeit hängt, lässt ihn nicht so einfach gehen. Von nun an passt der Tropf auf den Patienten auf – er pflegt ihn, er beruhigt ihn, er ermuntert ihn.
 
Quarantine Mood (I, 2020, Alessandro Marinelli, 6')
Quarantine Mood dokumentiert das Leben während des Lockdowns im Frühjahr 2020 in Rom. Mit Blick in die Nachbarschaft sucht der Film die Schönheit und Poesie der Realität.
 
De Berde (SE, 2020, Star Bazancir, 2')
Eine Geschichte über echte Menschen aus Fleisch und Blut, die durch die Illusionen von Grenzen und Nationen auseinandergerissen wurden.
 
Nature is Speaking (US, 2014, Lee Clow, 2')
„Manche nennen mich Natur. Manche nennen mich Mutter Natur.“ In eindringlichen Sätzen wird deutlich wie sehr wir, die Menschen, abhängig sind von unserer Erde – nicht andersrum. 
 
Rejoice Resist (US/UK, 2021, Elisha Smith-Leverock, 5') (angefragt)
Rejoice Resist ist ein Film, der Schwarze Freude und Schwarzes Vergnügen als die ultimative Form von Widerstand feiert und zeigt.
 


Workshop im Rahmen des Festivals:
"How to live Tutorial - Ein Legetrickworkshop für zwei Generationen"
Wie könnte Euer YouTube-Tutorial für das moderne Leben aussehen? Im Generationendialog entwickelt ihr gemeinsam eine Idee, bei der Ihr Objekte und Euch selbst animiert. Als Grundlage für die Animation und die Ton-Ebene dient ein vorgegebener Anleitungstext.