Wie wir wohnen wollen!

Kurzfilmprogramm

© It's a Catalogue - Get Well Soon bildundtonfabrik

 

Laufzeit jeweils ca. 90 Min. in unterschiedlichen Zusammenstellungen.
 
In Deutschland hat die durchschnittliche Wohnfläche pro Einwohner*in in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Gleichzeitig sind die Mieten und Kaufpreise in den Metropolen stetig gestiegen. Die Ausgaben fürs Wohnen entkoppeln sich zunehmend vom Einkommen. Der bezahlbare Wohnraum in Städten wie Köln ist rar. Ein Thema, so brisant wie nie – könnte man meinen. Doch das Wohnen ist seit jeher eine aktuelle, weil existentielle Angelegenheit. Wie wurde früher gewohnt, wie leben wir heute und welche Wünsche haben wir für die Zukunft?
 
Das Programm kombiniert aktuelle sowie historische Kurzfilme, Videoarbeiten, Dokumentarfilme, Animationen, Musikvideos und Werbefilme und beleuchtet das Thema aus den vielfältigen Blickwinkeln der künstlerischen Auseinandersetzung. Die Filme präsentieren unterschiedliche Perspektiven auf die Gestaltung des Lebensraums, zeigen kreative Formen des Wohnens,  thematisieren Nachbarschaft und stellen mal unterhaltsame, mal nachdenkliche Fragen.
 
Ein Kurzfilmprogramm der SK Stiftung Kultur. Kuratiert von Birgit Hauska und Dominik Bühler.

 

"Wie wir wohnen wollen!" 2020:

 
Gerade hat unsere Gesellschaft das Wohnen im Corona-Lockdown schlecht oder recht hinter sich gebracht. In einigen Regionen der Welt ist es noch voll im Gange. Das eigene Zuhause wurde mit einem Mal Schauplatz für alle existentiellen Lebensbereiche: Unser Wohnbereich musste herhalten für Homeoffice, Homeschooling, Betreuung für die Kleinen und Rückzugsmöglichkeiten gleichermaßen - für viele eine große Herausforderung. Die Pandemie machte wie mit einem Brennglas klar, wer und wie viele von der Wohnungskrise betroffen sind und  trifft Menschen, die schon vor der Krise benachteiligt waren, härter.

„Auch mit den Lockerungen der Corona-Maßnahmen bleibt die eigene Wohnung ein essenzieller Rückzugsort. Wir setzen alles daran, dass Sie sich dort sicher, gesund und geborgen fühlen.“ (© 2020 Deutsche Wohnen, Webseite Juli 2020)
 
Aus aktuellem Anlass zeigen wir das genreübergreifende Kurzfilmprogramm Wie wir wohnen wollen! -  zusammengestellt für die Sommerfilmnächte 2017 in einer 2020 überarbeiteten Version.
 


Aus folgenden Filmen setzt sich unser Programm "Wie wir wohnen wollen!" jeweils individuell zusammen:
- Whirr (Regie: Timo Katz, D 2006, 3‘) 
- Biotop (Regie: Paul Scholten, D 2018, 11‘)
- It's a Catalogue – Get Well Soon (Regie: Philipp Käßbohrer, D 2016, 6’)
- Walls (Regie: Miguel López Beraza, ESP 2014, 10‘) 
- Schönen, guten Tag (Regie: Corinna Schnitt, D 1995, 5‘)
- Haltestelle Hansaring (Regie: Tama Tobias Macht, D 2008, 6‘) 
- Wohnhaft (Regie: Bernhard Marsch, D 2001/2004, 9‘) 
- Rauschen & Brausen I (Regie: Daniel Burkhardt, D 2007, 5‘) 
- Kein Platz für Gerold (Regie: Daniel Nocke, D 2006, 5‘) 
- Sonntag, Büscherhöfchen 2 (Regie: Miriam Gossing & Lina Sieckmann, D 2014, 13‘) 
- House of small cubes (Regie: Kunio Kato, JPN 2008, 12')
- Wohnkultur, wie sie war, wie sie ist und wie sie sein soll (Fritz Stübig, D 1928, 15')
- Eigentumswohnung - Christine Rösinger (Regie: Lucian Busse und Sofie Hein, D 2016, 3')

 

 

Bisherige Vorführungen:

 

21. und 22. Juli 2017, 22.00 Uhr
Fort X, Neusser Wall 33, 50670 Köln
Open Air & Eintritt frei

 

29. November 2017, 19 Uhr
Kulturkirche Ost, Kopernikusstraße 34, 51065 Köln-Buchforst
Eintritt frei

Veranstaltet von der SK Stiftung Kultur in Kooperation mit GAG Immobilien AG und Kulturkirche Ost, gefördert von der MedienStiftung Kultur.

 

Wir danken
allen Filmemacher*innen und Künstler*innen, Vertrieben, sowie AG Kurzfilm (Jutta Wille, Alexandra Heneka), Arsenal – Institut für Film und Videokunst e.V. (Angelika Ramlow), Film Bilder (Bianca Just), Internationale Filmschule Köln (Marieke Steinhoff, Eva Tüttelmann), Internationale Kurzfilmtage Oberhausen (Carsten Spicher, Martin Gensheimer), Köln im Film (Marion Kranen), Kunsthochschule für Medien Köln (Ute Dilger, Svenja Jöres), KurzFilmVerleih der KurzFilmAgentur Hamburg e.V. (Axel Behrens, Anne Jagemann), Labsa (Betty Schiel, Lisa Domin), Light Cone (Christophe Bichon), LIMA (Theus Zwakhals), LUX (Alice Lea, Anthony Garland), Anika May, Sixpackfilm (Dietmar Schwärzler), Sceenagers (Vera Schöpfer), Staatsakt (Markus Göres), Videonale (Tasja Langenbach).