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... und Deine Welt – (un)bekannte Dinge von gestern und heute

Ein Workshop für zwei Generationen

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Workshopleitung: Johanna Reich und Pauline M’barek, Kölner Medienkünstlerinnen
Teilnehmer: Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6 und 7 der Max-Ernst-Gesamtschule und ältere Menschen ab 50 Jahren
Dauer/Zeiten: Projektwoche der Schule vom 23. bis 27. Juni 2014, Mo.-Fr. 9-13 Uhr, Präsentation auf dem Schulfest am Samstag, 28. Juni 2014, 14-17 Uhr
Ort: Max-Ernst-Gesamtschule (Köln-Bocklemünd)

 
Im Workshop „...und Deine Welt - (un)bekannte Dinge von gestern und heute“ haben wir uns auf eine Zeitreise von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück begeben. Gemeinsam gestalteten wir mit Fotokamera, Tablet-PC und Zeichnungen von Hand ein Archiv der vergessenen oder unbekannten Dinge.

Jeder Teilnehmer brachte Alltagsgegenstände mit, die typisch für seine Generation/Zeit sind und der anderen Generation vielleicht unbekannt, weil sie nicht (mehr) von ihr gebraucht werden: Für die ältere Generation konnten das z.B. eine Duschhaube sein, ein altes Küchengerät, Tipp-Ex, ein Kassettenrekorder etc. – für die junge Generation z.B. ein iPod, Facebook, ein Gameboy usw. – und los ging die Reise von der Vergangenheit in die Zukunft.

Der Film

Fotos vom Workshop

Fotos: Janet Sinica, Johanna Reich (3)

Bericht aus dem Workshop

Eine Mandelmühle, eine Rechenmaschine, ein Teppichklopfer, ein Butterstampfer, eine Mokkamühle, ein Fusselsbüttchen, ein Tabletstift, ein Spielkonsolen-Controller, ein iPhone – das waren nur einige „Arbeitsgegenstände“ aus dem Workshop „…und Deine Welt – (un)bekannte Dinge von gestern und heute“.  Zehn Jugendliche im Alter von 12 bis 13 Jahren arbeiteten kreativ eine ganze Woche gemeinsam mit acht Teilnehmern zwischen 53 und 77 Jahren im Kunstraum der Max-Ernst-Gesamtschule und hatten viel Spaß miteinander. Gemeinsam in „gemischten“ Generationengruppen animierten wir die mitgebrachten Gegenstände zu kleinen Filmbeiträgen.  Und am Ende der Woche bauten wir aus 18 Kapiteln unseren Film, den wir am letzten Arbeitstag öffentlich zeigten und dabei viel Beifall einheimsten.

Wir übten uns im Vorstellungsvermögen, in Kindheitserinnerungen und in der sprachlichen Beschreibung bekannter und unbekannter Dinge unserer Lebenswelten. Festgehalten wurden unsere Vermutungen und unser Wissen mit einem Tonaufnahmegerät. Und die Aufnahmen wurden später zum Tonbeitrag unserer eigenen Stopp-Trick-Technik-Animationen. Ganz nebenbei setzten wir uns mit Fragen auseinander, warum wir nicht einfach die Kameraaufnahmefunktion benutzen, sondern die viel zeitaufwändigere Einzelbildtechnik des Animierens. Schön war auch die Mischung von herkömmlichen Basteltechniken, Malen, Zeichnen und Kneten zur Herstellung  unserer Requisiten oder sonstiger Hilfsmittel beim Geschichtenerzählen. So flossen analoge „Handarbeit“ und Einsatz neuer Medien zusammen. Nebenbei lernten wir künstlerische Basics zum Bildausschnitt oder zur Verwendung von Farbe kennen und verstehen.

Neben dem Erlernen der Animationsfilmtechniken brachten wir uns gegenseitig ein Stück Zeitgeschichte näher. Wir haben also wirklich miteinander, voneinander und übereinander gelernt und im Ohr habe ich noch Fragen wie: Wie habt ihr Euch denn damals überhaupt verabredet und was habt ihr gespielt, als es noch keine Handys gab?

Gelohnt hat sich das Mitmachen für mich allemal…. (Birgit Hauska)

Auzeichnung mit dem DAVID 2015

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Wir freuen uns sehr, dass das Generationenprojekt  "...und Deine Welt – (un)bekannte Dinge von gestern und heute" mit dem DAVID 2015 ausgezeichnet wurde. Mit dem DAVID-Preis für kleinere Stiftungsprojekte der Sparkassen-Finanzgruppe zeichnet der Deutsche Sparkassen- und Giroverband besonders wirkungsvolle Projekte der rund 740 Sparkassenstiftungen aus...

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