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REMOTE WORDS

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Künstlerische Durchführung: Achim Mohné und Uta Kopp (www.remotewords.net)
Kooperationspartner in der Schule: Georges Dupont, Fachbereichsleiter Kunst
Teilnehmer: Alter: 17-19 Jahre, 12. Klasse, Leistungskurs Kunst
Dauer/Zeiten: Auf zwei Jahre angelegt, Vorbereitung, Entwicklung mit Klasse 9: 11. Juli bis 16. Juli 2011: Realisierung mit Klasse 12: Doppelstunden am Do, 10.5.2012, Di, 22.5., Do, 31.5., Do, 14.6., 2 volle Tage in der Woche vom 18. bis 22. Juni 2012
Ort: Max-Ernst-Gesamtschule (Köln-Bocklemünd)


REMOTEWORDS ist ein interdisziplinäres Projekt zwischen Fotografie, Kunst, Literatur, Internetkultur und mobiler Navigations- und Kommunikationstechnologie. Das Langzeitprojekt verbreitet Nachrichten, die der Betrachtung aus der Luft und dem Weltall vorbehalten sind. Sie werden jedoch durch virtuelle Globen wie Google Earth über das Internet weltweit verbreitet. Die Botschaften werden in Form großer Buchstaben dauerhaft auf den Dächern angebracht. Neben den Künstlern entwickeln eingeladene Literaten, Künstler und Wissenschaftler Botschaften, die eine Kernaussage zum Ort und seiner Funktion treffen. Die Website von REMOTEWORDS bettet die Koordinaten der jeweiligen Orte in Google Earth direkt ein. Fotografische und videografische Dokumentationen, sowie Interviews mit den Autoren und Informationen über die Orte vertiefen die semantische Bindung von Ort und Nachricht.
Bisher sind 15 Stationen beschriftet, darunter die Akademie der Künste Berlin in Zusammenarbeit mit Klaus Staeck, die UdK Berlin mit Siegfried Zielinski, die Universität Sao Paulo mit einem Zitat Vilém Flussers, Arts on Main/Johannesburg mit dem Südafrikanischen Schriftsteller Niq Mhlongo oder die Zeche Lohberg in Dinslaken mit Tanja Dückers.

2011 Planung / Entwurf / Simulation
Zu Beginn des Workshop steht eine Einführung in die Kunst mit Kommunikationstechnologie, Fotografie, Literatur und virtuellen Globen (Google Earth). Ziel der Zusammenarbeit ist das Erarbeiten einer Nachricht für das Dach der Max Ernst Gesamtschule. Die Schüler entwickeln Ideen für den Text im Hinblick auf semantische Entsprechung. Hierbei könnten auch Bezüge zu Max Ernst als Namensgeber der Schule gezogen werden. In Anlehnung an die Architektur des Schulgebäudes werden die Pläne für den Schriftzug als Layout erstellt (Indesign). Die Schüler lernen fotografische Simulationen zu generieren, die verdeutlichen, wie die Beschriftung bei Google Earth oder anderen digitalen Globen aussehen werden (Photoshop). Geplant ist ein einführender und vorbereitender Besuch der REMOTEWORDS-Ausstellung im KunstRaum Fuhrwerkswaage Köln (21.3 bis 10.4 2011) und ein Gespräch mit dem Direktor Jochen Heufelder.

2012 Realisierung / Dokumentation / Interneteinbindung
Ziel des Workshop 2012 ist die Realisierung der im Workshop 2011 entwickelten „REMOTEWORDS“  auf dem Dach der Gesamtschule. Dies geschieht durch genaue Übertragung der angefertigten Pläne. Die ca. vier Meter hohen Buchstaben werden in weißer Dachfarbe in einer Lauflänge von ca. 50 Metern auf das Bitumendach aufgemalt. Der fertig gestellte Schriftzug wird aus der Luft fotografiert. Ggf. könnte das „feedback“ der Schüler- und Lehrerschaft auf den neuen Schriftzug der MEG dokumentarisch und künstlerisch aufgearbeitet werden.

Presseecho (PDF)

Kölner Wochenspiegel [15.08.2012] - pdf
Kölner Stadt-Anzeiger [27.06.2012] - pdf
Kölnische Rundschau [27.06.2012] - pdf

Fotos

Fotos: © zweifotografinnen.de, Achim Mohné / VG BildKunst, Birgit Hauska, Nina Waibel

Mit Unterstützung durch:

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