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Collecting Video Art II

tl_files/medienkunst/Sammeln von Medienkunst/Collecting Video Art II.JPGTasja Langenbach, Rolf A. Hoff, Markus Hannebauer (v.l.n.r.)

Samstag, 16.2.2013
14.00 – 15.30 Uhr im Auditorium des Kunstmuseum Bonn
Markus Hannebauer (Berlin)
Rolf A. Hoff (Oslo)
Moderation: Tasja Langenbach (Künstlerische Leitung VIDEONALE.14)

Rolf Hoff (Oslo, Norwegen) begann bereits 1985 mit dem Sammeln von Kunst, nachdem er, so Hoff, „eigentlich sein ganzes Leben schon immer alles Mögliche gesammelt hatte“. Neben Zeichnung, Fotografie und Malerei lag ihm die Videokunst dabei von Beginn an besonders am Herzen. Heute zählt die Sammlung Hoff zu einer der wichtigsten Sammlungen für zeitgenössische Kunst in den nordischen Ländern. 2012 eröffnete Hoff gemeinsam mit seiner Ehefrau, Venke Hoff, außerdem ein internationales Kunstzentrum auf den Lofoten, im Ort Henningsvær. Gezeigt wird dort allerdings nicht die eigene Sammlung; der Raum soll Künstlern weltweit für die Präsentation ihrer Kunst offen stehen.

Im Rahmen des Collector’s Talks bei der VIDEONALE.14 zeigte Rolf Hoff Arbeiten folgender Künstler:

  • Jon Eirik Kopperud & Saman Kamyab, Dusk, Norwegen,
    2012, 81‘14 Min. (Ausschnitt)
  • Charlotte Thiis-Evensen, min onkel (my uncle), Norwegen, 2008
  • Sigalit Landau, Barbed Hula, Israel, 2000, 1‘52 Min.
  • Selja Kameric, Dreamhouse, Bosnien-Herzegowina, 2002
  • Alex Hubbard, Red Herrring, USA
  • Hannu Karjalainen, Blackpool Pleasure Beach,  Finnland,
    2009, 11 Min. (Ausschnitt)
  • Knut Åsdam, Pissing, Norwegen, 1995, 30 Min. (Ausschnitt)

Der Software-Unternehmer Markus Hannebauer begann im Jahr 2010 ganz gezielt mit dem Sammeln von Videokunst; auf der Videokunstmesse Loop in Barcelona wurde seine Leidenschaft für diese Kunstform, die seitdem, wie er sagt, sein Leben bereichert, geweckt. Inzwischen umfasst seine Sammlung über ein Dutzend Werke, die Hannebauer ganz bewusst in sein persönliches Umfeld integriert. Alle Arbeiten haben bislang in seiner Wohnung bzw. Tiefgarage Platz gefunden und werden auch nicht ausgestellt, wenn er das Haus verlässt. Die Kunst führt ihr eigenes Leben, an dem Hannebauer immer wieder intensiv Anteil nimmt.

Markus Hannebauer zeigt im Rahmen des Gesprächs folgende Videoarbeiten:

  • Patty Chang, Rather to Potentialities, USA, 2009, 11 min
  • Christian Jankowski, Cleaning up the Studio, Deutschland, 2010, 10 min
  • Christoph Girardet, Release, Deutschland, 1996, 10 min